Anwalt für Erbrecht in Aschaffenburg
Erbrechtliche Angelegenheiten erfordern oft sensible und professionelle Unterstützung. Bei Strauch und Diehl in Aschaffenburg sind wir Ihre vertrauenswürdigen Anwälte für alle Fragen rund um das Erbrecht. Unsere Experten stehen Ihnen mit umfassendem Fachwissen und persönlicher Betreuung zur Seite, um Ihre erbrechtlichen Angelegenheiten effektiv zu klären und Ihre Interessen zu schützen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie wir Ihnen bei Ihren erbrechtlichen Anliegen helfen können.
Ihr Ansprechpartner zum Erbrecht in Aschaffenburg – die Leistungen unserer Kanzlei
Als Rechts- und Fachanwaltskanzlei in der Innenstadt von Aschaffenburg begleiten wir unsere Mandanten bereits seit Jahren in sämtlichen Fragen rund um das Thema Erbrecht. Dabei beginnt unsere Beratung im Erbrecht auf Wunsch bereits vor dem Erbfall.
In Deutschland werden von 2015 bis 2024 laut einer Studie des Deutschen Instituts für Altersforschung 3,1 Billionen Euro vererbt – durchschnittlich 363.000 Euro pro Erbfall. Der vererbte Betrag ist damit real um 19 % gestiegen im Vergleich zu den 15 Jahren davor.
Angesichts dieser Zahlen ist es für zukünftige Erben sinnvoll, sich mit den Folgen eines Erbfalls in der eigenen Familie vertraut zu machen. Diese sind nicht nur rechtlicher Natur. Oftmals entzündet sich im Erbfall neben der Trauer um die verstorbene Person auch ein Streit um das Erbe, den Nachlass.
Da die rechtlichen Folgen eines Erbfalls für einen juristischen Laien nur schwer abzuschätzen sind, empfiehlt es sich, einen Anwalt für Erbrecht zu konsultieren. Unsere Kanzlei in Aschaffenburg bietet eine kompetente und einfühlsame Beratung – melden Sie sich gerne bei unserem Fachanwalt!
Unser Leistungsportfolio
- Testamentgestaltung
- Erbenberatung
- Erbschein
- Pflichtteilsberechtigte(r)
- Unternehmer
Was unsere Kunden sagen
Sehr professionell Beratung. Ehrlich und konstruktiv Beratung . Ich war da für ein Beratung erbrecht und bin sehr zufrieden uber der sensorischen Erklärung. S.paderi
Ich habe ihn im Zusammenhang mit einer gesellschaftsrechtlichen Angelegenheit aufgesucht und um rechtlichen Rat gebeten. Da ich von der Liquidatorin mit Strafanzeigen bedroht werde – vertreten durch einen Anwalt, der offenbar ChatGPT nutzt – war es mir wichtig, kompetente Unterstützung zu erhalten. Er hat mir in dieser schwierigen Situation sehr viel Ruhe vermittelt und die komplexen Zusammenhänge auf verständliche Weise erklärt. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Sollte es tatsächlich zu Anzeigen kommen, hat er mir zugesichert, dass ich mich jederzeit melden kann und wir die Angelegenheit gemeinsam angehen. Auch wenn ich mich während des Gesprächs zeitweise etwas überfordert gefühlt habe, hat er es geschafft, Licht in meinen gedanklich sehr dunklen Tunnel zu bringen. Insgesamt wirkte er auf mich äußerst kompetent und unterstützend.
Die Anwaltskanzlei Strauch & Diehl mit Herrn Masloh haben mir in einem Finanzstreit mit einem Kreditinstitut sehr geholfen und perfekte Arbeit gemacht. Vielen Dank.
Fachanwalt für Erbrecht in Aschaffenburg
Die Kanzlei Strauch & Diehl als spezialisierte Fachanwaltskanzlei mit dem Schwerpunkt im Bereich Erbrecht unterstützt Sie in sämtlichen Rechtsfragen vor und nach dem Erbfall.
IHR ANWALT FÜR ERBRECHT IN ASCHAFFENBURG
Rechtsanwalt Achim Strauch ist ein erfahrener Fachanwalt für Erbrecht mit einer Kanzlei in Aschaffenburg. Er unterstützt Sie in sämtlichen Rechtsfragen rund um Erbfolge, Pflichtteil, oder Enterbung.
DAS ERWARTET SIE BEIM ANWALT FÜR ERBRECHT IN ASCHAFFENBURG
Das erste Gespräch
In einem ersten Gespräch geht es um die familiäre Konstellation sowie die erbrechtlichen Voraussetzungen des Mandanten. Als Fachanwalt für Erbrecht klärt Herr Strauch die Rechtslage bereits im Erstgespräch und stimmt dann – sofern erforderlich – die weitere Strategie mit dem Mandanten ab. Diese wird exakt auf die konkrete Situation abgestimmt.
Erbfall ist noch nicht eingetreten
Erbfall ist eingetreten
Nach Eintritt des Erbfalls klären wir Ihre Situation innerhalb der Familie bzw. Erbengemeinschaft. Danach erfolgt eine Analyse Ihrer Ansprüche. Ein Anwalt für Erbrecht kann Sie umfassend bei der Verwirklichung Ihrer Ansprüche unterstützen. Im Rahmen seiner Tätigkeit in Aschaffenburg setzt sich Fachanwalt Achim Strauch auch für Ihre Belange ein.
Unsere Kanzlei ist in jeder Phase Ihrer erbrechtlichen Angelegenheit ein zuverlässiger Partner an Ihrer Seite. Wir sind rechtlich jederzeit auf dem aktuellen Stand und legen großen Wert auf einen lückenlosen Informationsfluss. Darüber hinaus pflegen wir den persönlichen Kontakt zu unseren Mandanten – so gewährleisten wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wenden Sie sich gerne an unsere Kanzlei in Aschaffenburg, wenn Sie einen Anwalt für Erbrecht suchen!
Häufig gestellte Fragen an einen Anwalt für Erbrecht
Wann greift die gesetzliche Erbfolge?
Die gesetzliche Erbfolge regelt die Vermögensnachfolge immer dann, wenn der Erblasser zu Lebzeiten keine letztwillige Verfügung hinterlassen hat. Existiert also weder ein wirksames Testament noch ein rechtlich bindender Erbvertrag, bestimmt das Gesetz die Erben anhand des Verwandtschaftsgrades. Vorrangig erbberechtigt sind die eigenen Kinder und die Ehegatten des Verstorbenen. Welchen Erbanteil der Partner erhält, hängt im deutschen Familien- und Vorsorgerecht entscheidend vom jeweiligen Güterstand ab. Lebte das Paar im gesetzlichen Stand der Zugewinngemeinschaft, erhöht sich der gesetzliche Erbteil des Partners im Erbfall um ein Viertel. Bei einer vereinbarten Gütergemeinschaft hingegen fällt das Erbe in das gemeinschaftliche Gesamtgut. Hat der Erblasser durch eine Verfügung eine andere Person als Alleinerbe eingesetzt, wird die gesetzliche Erbfolge ausgehebelt. In diesem Fall sind nahe Angehörige meist nicht komplett enterbt, sondern bleiben pflichtteilsberechtigt. Sie können dann ihren gesetzlichen Pflichtteil als reine Geldforderung geltend machen.
Welche Haftungsrisiken bestehen für Erben?
Wer eine Erbschaft antritt, übernimmt nicht nur das aktive Vermögen des Erblassers, sondern haftet rechtlich auch für alle hinterlassenen Schulden, sogenannte Nachlassverbindlichkeiten. Im Erbrecht sind folgende Szenarien von Bedeutung:
- gesamtschuldnerische Haftung: Entsteht durch die gesetzliche Erbfolge eine Miterbengemeinschaft, haften alle Mitglieder gemeinschaftlich für die Schulden, bis die finale Erbschaftsauseinandersetzung abgeschlossen ist.
- Haftung mit dem Privatvermögen: Grundsätzlich haften Erben unbeschränkt, also auch mit ihrem eigenen, bereits vor dem Erbfall besessenen Privatvermögen, wenn sie keine rechtzeitigen Schutzmaßnahmen, wie eine Nachlassverwaltung, ergreifen.
- Pflichten gegenüber Dritten: Neben Gläubigern können auch Dritte finanzielle Forderungen stellen. Hierzu zählt die Auszahlung von Pflichtteilsansprüchen, wenn eine enterbte Person diesen einfordert. Zudem können Schenkungen zu Lebzeiten einen Pflichtteilsergänzungsanspruch auslösen, den der Erbe finanziell ausgleichen muss.
Wann ist eine Erbausschlagung sinnvoll?
Eine Ausschlagung der Erbschaft ist vor allem dann ratsam, wenn der Nachlass überschuldet ist und die Haftungsrisiken das hinterlassene Vermögen übersteigen. Auch wenn der Nachlass schwer zu verwerten ist oder familiäre Streitigkeiten innerhalb einer Erbengemeinschaft vermieden werden sollen, kann dieser Schritt sinnvoll sein. Manchmal schlagen Ehepartner das Erbe auch bewusst aus, um stattdessen den tatsächlichen Zugewinnausgleich sowie den kleinen Pflichtteilsanspruch geltend zu machen, was im Einzelfall finanziell vorteilhafter sein kann. Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, empfiehlt sich unmittelbar nach dem Todesfall eine rechtliche Ersteinschätzung durch einen auf Erbrecht spezialisierten Anwalt. Unsere Kanzlei in Aschaffenburg unterstützt Sie dabei, die genaue Pflichtteilsberechnung durchzuführen oder den Nachlass auf verdeckte Risiken hin zu prüfen.
Welche Fristen sind im Erbrecht besonders wichtig?
Im Erbrecht knüpft der Gesetzgeber an fast jeden Schritt strikte Fristen, deren Versäumnis schwerwiegende rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich zieht:
- Ausschlagungsfrist: Die gesetzliche Ausschlagung Frist beträgt grundsätzlich nur sechs Wochen. Sie beginnt an dem Tag, an dem der Erbe Kenntnis vom Erbfall und dem Grund seiner Berufung als Erbe erlangt. Befand sich der Erblasser im Ausland oder lebt der Erbe im Ausland, verlängert sich diese Frist auf sechs Monate.
- erbschaftssteuerliche Fristen: Im Erbschaftssteuerrecht ist jeder Erwerb von Todes wegen innerhalb von drei Monaten dem zuständigen Finanzamt zu melden, um Probleme bei der Erbschaftssteuer zu vermeiden.
- Verjährung des Pflichtteils: Ein ordentlicher Pflichtteilsanspruch verjährt in der Regel nach drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem der Berechtigte vom Erbfall und der Enterbung erfahren hat.
Um diese Fristen sicher zu wahren, ist bei allen Erbangelegenheiten – von der Testamentserrichtung (oft sinnvoll verknüpft mit Dokumenten wie einer Patientenverfügung) über die Testamentsvollstreckung bis hin zur behördlichen Erbenermittlung – schnelles Handeln und der rechtzeitige Blick in jedes relevante Nachlassdokument entscheidend. Unser Anwalt gibt nützliche Rechtstipps zum Erbrecht und kann Ihnen helfen, folgenschwere Fehler zu vermeiden.
Was passiert mit laufenden Verträgen und Vollmachten im Erbfall?
Im Zuge der sogenannten Gesamtrechtsnachfolge treten die Erben mit dem Tod des Erblassers automatisch in dessen gesamte Rechtsstellung ein. Das bedeutet, dass laufende Verträge – wie Miet- oder Mobilfunkverträge, Versicherungen und Leasingvereinbarungen – nicht automatisch enden, sondern von den Erben fortgeführt und ordnungsgemäß bedient werden müssen, bis sie fristgerecht gekündigt werden. Für Wohnraummietverträge sieht das Gesetz hierbei ein Sonderkündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Kenntnis vom Tod vor. Eine zu Lebzeiten erteilte Vollmacht (z. B. eine Bank- oder Vorsorgevollmacht) bleibt im Regelfall als sogenannte transmortale Vollmacht über den Tod hinaus wirksam. Sie ermächtigt den Bevollmächtigten, sofort im Sinne des Nachlasses zu handeln, noch bevor ein Erbschein vorliegt. Die Erben haben jedoch das Recht, diese Vollmachten jederzeit gemeinschaftlich zu widerrufen, wenn sie Missbrauch befürchten oder die Verwaltung selbst übernehmen möchten.
Wer trägt die Kosten für die Beerdigung?
Die rechtliche Regelung zur Tragung der Bestattungskosten ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in § 1968 eindeutig verankert. Hierbei muss strikt zwischen der Organisation der Bestattung und der schlussendlichen Bezahlung unterschieden werden:
- Kostentragungspflicht der Erben: Grundsätzlich hat der Erbe oder die Miterbengemeinschaft die Kosten einer Beerdigung zu tragen. Diese Kosten stellen Nachlassverbindlichkeiten dar und werden direkt vom hinterlassenen Vermögen abgezogen.
- Verhältnis zum Pflichtteil: Da die Bestattungskosten den Wert des Nachlasses mindern, reduzieren sie auch die Bemessungsgrundlage für eventuelle Pflichtteilsansprüche.
- Vorauslage durch Angehörige: Wer die Beerdigung in Auftrag gibt (oft die nächsten Angehörigen im Rahmen der Totensorgepflicht), haftet dem Bestatter gegenüber zunächst persönlich für die Rechnung, kann sich das Geld aber im Nachgang vom Erben aus dem Nachlass zurückholen.
Testamentsgestaltung
- Einzeltestament
- Berliner Testament
- Behindertentestament
- Lebzeitige Verfügungen zur Minimierung der Erbschaftsteuer
- Vorsorgevollmacht
- Patientenverfügung auf Datenträgern
Erbenberatung
- Ermittlung des Nachlasses
- Ermittlung der Erbquote
- Durchsetzung von Ansprüchen gegen Miterben
- Realisierung von Auskunftsansprüchen unter Miterben
- Vertragsgestaltung unter Miterben
- Miterbenauseinandersetzung
- Nachlassverwaltung
- Testamentsvollstreckung
- Beratung bei Erfüllung von Vermächtnissen
- Beratung bei Lebenspartnerschaften
Erbschein
- Erbscheinsantrag
- Begleitung im Erbscheinsverfahren
- Internationaler Erbschein
- Vertretung im Erbscheinsverfahren vor dem Nachlassgericht
- Wahrnehmung von Gerichtsterminen im Erbscheinsverfahren
Pflichtteilsberechtigte(r)
- Einholung von Auskünften beim Erben
- Ermittlung der Nachlasshöhe
- Ermittlung der Pflichtteilsquote
- Kooperation mit Grundstücksgutachtern bei der Grundstücksbewertung
- Begleitung zu Außenterminen
- Begleitung zu Notarterminen
Unternehmer
- Regelung der Unternehmensnachfolge
- Konzeption der notwendigen Klauseln im Gesellschaftsvertrag
- Ausgleichsregelungen und Abfindungsklauseln
- Steuerliche Beratung unter Kooperation mit Steuerberatern
Vor dem Erbfall
Vor dem Erbfall
Oftmals werden bei der Formulierung von letztwilligen Verfügungen formelle und sachliche Fehler gemacht. Im Erbrecht existieren viele Begriffe, welche für den juristischen Laien unklar sind, und die Fehlvorstellungen auslösen. Deshalb grenzen wir hier zunächst die Begriffe „Erbe“, „Nachlass“ und „Vermächtnis“ voneinander ab.
Der Erbe
Der Erbe tritt im Zuge der Universalsukzession in die Fußstapfen des Erblassers. Ohne weitere Zwischenschritte wird er Eigentümer und Besitzer dessen, was dem Verstorbenen einst gehörte.
Der Nachlass
Als Nachlass wird die Gesamtheit des Vermögens des Erblassers bezeichnet. Dazu zählen Grundstücke, Bankkonten, Wertpapiere und sonstige Vermögenswerte. Der Nachlass beinhaltet auch die negativen Vermögenswerte. Dies sind insbesondere die Erblasserschulden und die Erbfallschulden.
Das Vermächtnis
Ein Vermächtnis ist der Teil eines Nachlasses, den der Erblasser durch ein Testament oder einen Erbvertrag einer bestimmten Person zukommen lässt. Der Vermächtnisnehmer muss kein Erbe sein und hat keinen grundsätzlichen Erbanspruch.
In einem Testament sollten diese Begriffe nicht verwechselt und insbesondere die Erbquoten klar formuliert werden.
Vor dem Erbfall gilt es, die Vorstellungen desjenigen, der ein Testament aufsetzt, optimal umzusetzen. Dazu ermittelt ein Fachanwalt im Erbrecht die familiäre Situation des Mandanten. Wir beraten Sie in Aschaffenburg bei der Auswahl der Art der letztwilligen Verfügung und der entsprechenden Formulierung.
Dies gilt insbesondere in Sonderkonstellationen wie sie z. B. im Bereich des Behindertentestamentes oder der Testierung in Patchworkfamilien auftritt.
Dabei berücksichtigen wir auch Fragen der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht. Das Ergebnis unserer Beratung sind klare Anordnungen für den Erbfall und eine Strategie für dessen Abwicklung. Ziel der Bemühungen ist es stets, Streitereien zwischen den Familienmitgliedern nach dem Erbfall zu vermeiden und so den Familienzusammenhalt unter Minimierung der Kosten zu gewährleisten.
Dabei kann es erforderlich sein, neben der Testierung auf Pflichtteilsverzichte hinzuwirken. Ausgleichungsvereinbarungen sind eventuell zu treffen, wenn bei mehreren Kindern zu Lebzeiten Schenkungen vorgenommen werden. Bei Anordnungen von Pflichtteilsanrechnungen ist stets darauf zu achten, dass diese zeitgleich mit der Schenkung an die zukünftig pflichtteilsberechtigte Person erklärt und von dieser auch angenommen werden.
Erbschaftssteuer
Zur Senkung der Erbschaftssteuer kann es sinnvoll sein, lebzeitige Schenkungen vorzunehmen. Wir beraten Sie in diesen Fällen auch hinsichtlich Ihrer eigenen Absicherung, beispielsweise in Bezug auf die Möglichkeit von Rückübertragungsklauseln, der Bestellung von Nießbrauchsrechten oder auch Wohnungsrechten.
Als Rechtsanwälte für Erbrecht in Aschaffenburg helfen wir bei der Verwirklichung Ihrer Vorstellungen und beraten Sie in Hinblick auf eine kostengünstige und klare Lösung.
Nach dem Erfall
Nach dem Erbfall
Die Zeit nach einem Erbfall ist von verschiedenen Gefühlen geprägt. Die Trauer dominiert jedoch die Atmosphäre in der Familie. Während und nach dieser Phase werden verständlicherweise oft Fehler begangen, welche im Nachhinein nicht mehr zu korrigieren sind. Auch stellen sich den Erben und Familienmitgliedern eine Vielzahl von Fragen, die der im Erbrecht spezialisierte Anwalt zur Klärung von Unsicherheiten beantworten sollte.
Fragen nach dem Erbfall
Nach einem Todesfall in der Familie müssen die Angehörigen nicht nur mit der emotionalen Belastung umgehen, sondern sehen sich mit einer Reihe an organisatorischen Fragen konfrontiert:
- Wer muss die Beerdigung bezahlen?
- Kann diese aus dem Nachlass bezahlt werden?
- Was geschieht mit den Konten? Wer kann darüber verfügen?
- Wie müssen sich Miterben verhalten?
- Kann der Nachlass einfach geteilt werden oder müssen zunächst die Nachlassverbindlichkeiten beglichen werden?
- Haften die Erben auch mit ihrem persönlichen Vermögen gegenüber Nachlassgläubigern?
- Wie errechnen sich Pflichtteilsansprüche und wie wird überhaupt die Zusammensetzung des Nachlasses ermittelt?
Wir unterstützen Sie bei der Beantwortung dieser Fragen. Mit unserer Expertise im Bereich des Erbrechts klären wir Ihre rechtliche Stellung und beraten Sie im Hinblick auf die mögliche Haftung des Erben. Dies gilt insbesondere gegenüber etwaigen Gläubigern des Erblassers. Auch die Haftung von Miterben untereinander ist ein ständiger Streitpunkt in erbrechtlichen Differenzen.
Wir beraten Sie bei der Frage, ob eine Erbschaft angenommen oder ausgeschlagen werden soll. Der Erbe hat die Möglichkeit, seine Haftung gegenüber Nachlassgläubigern auch nach Annahme der Erbschaft zu beschränken. Dies kann durch die Anordnung der Nachlassverwaltung oder auch mithilfe eines Nachlassinsolvenzverfahrens geschehen.
Nehmen Sie nach einem Erbfall am besten direkt Kontakt auf zu einem Anwalt für Erbrecht – in Aschaffenburg ist unsere Kanzlei für Sie da und unterstützt Sie kompetent bei der gerichtlichen Durchsetzung Ihrer erbrechtlichen Ansprüche.
Erbrechtliche Gerichtsverfahren
Ein Anwalt für Erbrecht hat stets auch das Prozessrecht zu berücksichtigen. Erbrechtliche Gerichtsverfahren sind oftmals geprägt durch spezielle Antragsformulierungen. Diese können streitentscheidend sein. Auch der Fachanwalt im Erbrecht hat die zivilprozessualen Grundsätze der Darlegungs- und Beweislast zu beachten und die Verfahrensstrategie danach auszurichten.
Zwar sollte der Rechtsanwalt im Erbrecht stets versuchen, auf eine außergerichtliche Einigung hinzuwirken. Bedauerlicherweise ist dies indes nicht immer möglich.
In derartigen Fällen vertritt unsere Kanzlei regelmäßig Mandanten in erbrechtlichen Streitigkeiten vor Gericht. Dabei hilft Ihnen sowohl unsere dogmatische Kompetenz als auch unsere langjährige Prozesserfahrung. Wir vertreten seit Jahren Mandanten vor sämtlichen Land- und Oberlandesgerichten, nicht nur in Aschaffenburg und Bamberg, sondern bundesweit.
Einzeltestament
Einzeltestament
Grundsätzlich muss derjenige, der ein Testament aufsetzt, dieses eigenhändig schreiben und unterschreiben. Ein eigenhändiges Testament kann nicht mit einem Schreibprogramm erstellt und dann unterschrieben werden. Dies wäre ein Formverstoß, der regelmäßig zur Nichtigkeit des Testaments führt.
Ihre Rechtsanwälte in Aschaffenburg, Strauch & Diehl, unterstützen Sie bei der Anfertigung Ihres Testamentes. Wir klären Sie darüber hinaus in Bezug auf weitere Möglichkeiten auf, ein Testament aufzusetzen. Letztlich sieht das Gesetz dafür verschiedene Varianten vor.
Genauso wichtig wie die Form eines Testamentes ist auch der Inhalt. Dieser sollte sich präzise an den gesetzlichen Vorgaben orientieren. Ansonsten verursacht ein unsachgemäß angefertigtes Testament lediglich Rechtsunsicherheit. Hier gilt der Grundsatz: je einfacher, desto besser. Das beste Testament ist das, welches keinerlei Möglichkeit einer Auslegung zulässt. Klare und gesetzeskonforme Anordnungen vermeiden familiäre Zwistigkeiten nach dem Erbfall.
Nehmen Sie unsere Hilfe diesbezüglich in Anspruch.
Behindertentestament
Das Behindertentestament
Das Behindertentestament ist eine inhaltlich besonders ausgestaltete, letztwillige Verfügung zugunsten eines körperlich bzw. geistig behinderten Kindes. Zweck ist, dem u. U. nicht erwerbsfähigen Kind auch nach dem eigenen Ableben eine gesicherte Stellung im Leben zu verschaffen, indem verhindert wird, dass der deutsche Staat auf das Erbe zugreift bzw. die Ansprüche des behinderten Kindes auf sich überleitet. Aktuell sind Behindertentestamente, in denen eine Testamentsvollstreckung angeordnet wird, nicht sittenwidrig. Folglich besteht momentan die Möglichkeit, die Ansprüche des Behinderten im Erbfall vor dem Zugriff des Staates zu schützen.
Lassen Sie sich durch Ihren Anwalt für Erbrecht in Aschaffenburg beraten.
Berliner Testament
Berliner Testament
Als sogenanntes „Berliner Testament“ bezeichnete man früher die Einsetzung des Ehegatten als Vorerbe und eines Dritten als Nacherbe. Diese Gestaltung stammte ursprünglich aus dem preußischen Recht. Inzwischen ist der Begriff „Berliner Testament“ kennzeichnend für Gestaltungen, im Rahmen derer der jeweilige Ehegatte als Vor- bzw. Alleinerbe eingesetzt wird und eine dritte Person – häufig die Kinder – als sogenannte Schlusserben. Wichtig ist jedoch, dass für den Fall des gleichzeitigen Versterbens der Ehegatten und in Hinblick auf Pflichtteilsrechte zusätzliche Klauseln in das Testament aufgenommen werden.
Wir helfen Ihnen dabei, Ihre individuellen Vorstellungen zu verwirklichen und damit eine geordnete Rechtsfolge zu garantieren.
Gemeinschaftliches Testament
Gemeinschaftliches Testament
Das gemeinschaftliche Testament ist eine besondere Form der letztwilligen Verfügung. Ehegatten und Lebenspartner können ein gemeinschaftliches Testament aufsetzen. Allerdings sind damit verschiedene Formfragen verbunden. Es ist zwischen einfachen und wechselseitigen Verfügungen zu unterscheiden.
Lassen Sie sich von Ihrem Fachanwalt für Erbrecht in Aschaffenburg beraten. Er leistet die erforderliche Unterstützung und vermittelt Ihnen angemessene Sicherheit für die von Ihnen beabsichtigte Erbfolge.
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung werden oft in einem Atemzug genannt. Allerdings betreffen beide zunächst einmal völlig unterschiedliche Lebensbereiche. Die sogenannte Vorsorgevollmacht soll sicherstellen, dass im Falle einer schwerwiegenden Krankheit, beispielsweise Schlaganfall oder Demenz, sichergestellt ist, dass die rechtsgeschäftlichen Angelegenheiten (Bankgeschäfte, Miete, Steuern) von einer dritten Person weitergeführt werden und keine finanziellen Probleme entstehen. Die Patientenverfügung soll dokumentieren, was in bestimmten Krankheitsfällen zu unternehmen ist, wenn der Kranke nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu artikulieren und seinen eigenen Willen zu äußern. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung werfen eine ganze Reihe von Fragen auf.
Als Fachanwaltskanzlei für Erbrecht unterstützen wir Sie in allen Fragen bezüglich Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Miterbengemeinschaften
Miterbengemeinschaften
Miterbengemeinschaften, sprich Mehrheiten von Erben, sind Zwangsgemeinschaften. Der Nachlass gehört in derartigen Fällen nicht einem Erben zu einem gewissen Teil, sondern allen Miterben zur gesamten Hand. Daraus resultiert eine Vielzahl von Problemen. Der Nachlass muss verwaltet werden. Konten müssen umgeschrieben werden. Unter Umständen müssen Reparaturen an Immobilien vorgenommen werden. In derartigen Fällen stellt sich stets die Frage, wer dies bezahlen muss, ob eventuell ein Ausgleich innerhalb der Erbengemeinschaft erfolgen muss, sowie wer für Erblasserschulden haftet und in welchem Maße.
Ratsam ist es, Miterbengemeinschaften in zwei Stufen aufzulösen, um die Haftung zu beschränken und die Auseinandersetzung der Miterbengemeinschaft zielführend zu betreiben.
Wir beraten und begleiten Sie bei diesen schwierigen Fragen. Als Anwälte für Erbrecht unterstützen wir Sie bei der Auseinandersetzung der Miterbengemeinschaft und sorgen dabei für eine zielführende vertragliche Gestaltung.
Ermittlung des Nachlasses
Ermittlung des Nachlasses
Sowohl in Fällen einer Erbengemeinschaft als auch bei Pflichtteilsansprüchen ist zunächst zu klären, wie sich das Vermögen des Erblassers zusammensetzt. Zu ermitteln ist regelmäßig der Nettonachlass. Oftmals wird es hier bereits schwierig, weil mit Bevollmächtigten des Erblassers und auch mit Banken über Auskünfte verhandelt oder gestritten wird. In derartigen Fällen sollten Sie sich fachkundiger Hilfe bedienen, da sowohl die Auskünfte als auch deren Auswertung zum Teil große Schwierigkeiten bereiten kann. Teilweise werden Informationen zurückgehalten oder verschleiert.
Als Fachanwalt für Erbrecht in Aschaffenburg unterstützt Achim Strauch Sie gerne bei der Ermittlung der Nachlasszusammensetzung.
Nachlassverwaltung
Nachlassverwaltung
Die Nachlassverwaltung dient der Abwehr einer Vollstreckung in das Eigenvermögen des Erben und unter Umständen auch der Abwendung des Nachlassinsolvenzverfahrens. Sie wird auf Antrag angeordnet. Eine Nachlassverwaltung ist jedoch auch dann erforderlich, wenn es Streitigkeiten in Bezug auf die Erbeneigenschaft gibt und unklar ist, wer eigentlich Erbe geworden ist. Für die Dauer des Erbscheinverfahrens ist es oftmals erforderlich, den Nachlass zu verwalten. In dieser Phase ist der Antrag auf Anordnung der Nachlassverwaltung ebenfalls angezeigt.
Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und der Beantwortung der Frage, ob eine Nachlassverwaltung ggf. erforderlich ist.
Durchsetzung von Ansprüchen gegen Miterben
Durchsetzung von Ansprüchen gegen Miterben
Häufig kommt es vor, dass in einer Miterbengemeinschaft eine Person sämtliche Informationen besitzt, die für die Ermittlung des Nettonachlasses erforderlich sind. Andere Miterben sind dagegen auf diese Informationen angewiesen, um herauszufinden, wie hoch ihr Erbteil nominal ist. Der Informationsvorsprung resultiert größtenteils aus Vollmachten, welche der Erblasser bereits zu Lebzeiten erteilte. Häufig sind auch Konstellationen dafür verantwortlich, in denen sich ein Familienmitglied um den Erblasser vor dessen Tode kümmerte, und daher mehr Informationen über den Nachlass besitzt. Der Auskunftsanspruch unter Miterben im Hinblick auf den Nettonachlass bzw. Geschäfte, welche ein Bevollmächtigter für den Erblasser tätigte, folgt aus unterschiedlichen Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch. Diese sind u. U. anwendbar; teilweise auch nicht.
Wir beraten Sie in Bezug auf Miterbenansprüche und helfen Ihnen als Anwälte für Erbrecht, Ihre Auskunftsansprüche zu realisieren bzw. unberechtigte Ansprüche abzuwehren.
Testamentsvollstreckung
Die Anordnung einer Testamentsvollstreckung bietet sich an, wenn zweifelhaft ist, ob der Erbe bzw. die Erben in der Lage sind, den Nachlass auseinandersetzen bzw. diesen ordnungsgemäß zu verwalten. Auch im Rahmen des Behindertentestaments spielt die Anordnung der Testamentsvollstreckung eine wesentliche Rolle. Praktisch bedeutsam sind auch die Fälle, im Rahmen derer der Verdacht besteht, dass der Testamentsvollstrecker den Tatbestand der Untreue erfüllt bzw. den Nachlass gerade nicht ordnungsgemäß verwaltet.
Ihre Fachanwaltskanzlei berät Sie in sämtlichen Fragen, welche die Testamentsvollstreckung betreffen. Wir stehen Ihnen in Aschaffenburg zur Verfügung, wenn Sie einen Fachanwalt für Erbrecht zum Testamentsvollstrecker bestimmen wollen.
Brauchen Sie Hilfe im Erbrecht? Kontaktieren Sie Kanzlei Strauch & Diehl!
Wenn Sie fachkundige Unterstützung im Bereich Erbrecht suchen, zögern Sie nicht, die Kanzlei Strauch & Diehl aus Aschaffenburg zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Juristen bieten umfassende Beratung und Vertretung in allen erbrechtlichen Angelegenheiten. Setzen Sie sich jetzt mit uns in Verbindung, um Ihre Rechte und Ansprüche sicherzustellen!
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